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Trainer Camdzic fehlen die WorteRegionalliga: Gelnhausen spielt wie eine Spitzenmannschaft und ist jetzt bestes Rückrundenteam – Grunwaldt sieht Rot GELNHAUSEN. Der TV Gelnhausen tritt in der Handball-Regionalliga Südwest immer mehr wie eine Spitzenmannschaft auf. Nach den Erfolgen der vergangenen Wochen war das Momentum gegen den TV Groß-Umstadt so groß, dass die Barbarossastädter auch den Tabellenführer dominierten und mit 25:21 (10:8) besiegten – und nun selbst einen Spitzenplatz einnehmen: Mit 13:1 Punkten in Serie ist der TVG das beste Rückrundenteam der Liga. Beides stimmte: Übersicht selbst in kniffligen, weil umkämpften Situationen, und Tatkraft. Gelnhausen verstellte dem Gegner mit begeisternder Beinarbeit ebenso geschickt wie konsequent die Räume vor dem eigenen Tor. Beweglich und flink fächerte sich die 3:2:1-Formation vor dem anstürmenden Gegner auf, um Kraft zu brechen, oder drängte den Ballführenden Opponenten in ungünstige Positionen ab. Zudem wurden die meisten Zweikämpfe in dieser heißen Zone gewonnen und das Rückzugsverhalten war glänzend. Ging der Ball im Angriff verloren, standen Sekunden später die Spieler wieder auf ihren Posten. "Wir haben diesmal eine regelrechte Mauer aufgebaut", beschrieb Allrounder Thomas Nielsen die Defensivleistung anschaulich. Dank dieser Wand konnte der TVG auch die Fehlwürfe verschmerzen (alleine drei vergebene Siebenmeter), die dem Angriff Schärfe nahmen. Aber auch Anders Indset und Philip Deinet hob Camdzic hervor. Deinet glich mit seiner Energie den Ausfall von Jan Wacker (krank) aus, „und zusammen mit Schwaab und Eurich hat er sicher gestellt, dass wir bis zum Schluss Kondition beweisen konnten.“ Und Indset koordinierte die Offensivaktionen in solch einer Art und Weise, dass sein Trainer Superlative wählte: „So gut habe ich ihn noch nie spielen sehen.“ Dagegen musste Tom Grunwaldt, der frühere Torjäger und Abwehrkoloss in Diensten des TVG und jetzige Co-Trainer des TV Groß-Umstadt, diesmal einen unrühmlichen Abgang: Nach einer Kollision mit Philipp Deinet, bei dem beide Spieler zu Boden gingen, verwiesen ihn die Referees mit der roten Karte nach 29 nur Minuten des Feldes. Quelle: Gelnhäuser Tageblatt Zurück zur vorherigen Seite |
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