Der Zeitpunkt der Bekanntgabe der Trennung hat viele überrascht. Warum erfolgte diese nicht bereits direkt nach dem letzten Aufstiegsspiel gegen den EHV Aue?
Philip Deinet: Nach dem Spiel gegen Aue gab es für uns überhaupt keinen Anlass, über eine Trennung zu sprechen. Im Gegenteil. Für uns war klar, dass wir den erfolgreichen Weg gemeinsam fortsetzen wollen. Grundsätzlich war bereits alles geklärt. Wie nach jeder Saison haben wir uns anschließend noch einmal zusammengesetzt, um die bevorstehende Spielzeit und die letzten Details der Zusammenarbeit zu besprechen. Dabei wurde deutlich, dass sich einige Voraussetzungen inzwischen verändert hatten. Die vergangenen Tage waren deshalb sicherlich intensiver, als wir uns das alle gewünscht hätten. Solche Gespräche haben wir allerdings nicht zum ersten Mal geführt. In den vergangenen Jahren haben wir uns immer wieder offen darüber ausgetauscht, wie sich das Traineramt mit Matthias‘ beruflicher Situation vereinbaren lässt. Bisher haben wir gemeinsam immer einen Weg gefunden. Dieses Mal sind wir bei einzelnen Punkten zu unterschiedlichen Einschätzungen gekommen. Am Ende war uns wichtiger, eine vernünftige Lösung zu finden, als auf Positionen zu beharren. Nach neun gemeinsamen Jahren darf man auch unterschiedliche Sichtweisen haben.
Matthias Geiger: Nach neun Jahren verändert sich vieles. Nicht nur im Verein, sondern auch im eigenen Leben. Die Verantwortung in meinem Beruf als Geschäftsführer ist in den vergangenen Jahren immer größer geworden und durch persönliche Ereignisse in meiner Familie sind weitere Aufgaben hinzugekommen, die viel Zeit und Aufmerksamkeit verlangen. Mir war wichtig, nach einer für alle sehr intensiven Aufstiegsrunde diese Veränderungen offen anzusprechen. Ich wollte nicht in eine Saison gehen, wenn ich das Gefühl habe, dem Amt als Cheftrainer möglicherweise nicht mehr in jeder Situation so gerecht werden zu können, wie ich das selbst von mir erwarte. Natürlich waren die Gespräche emotional. Nach so einer langen gemeinsamen Zeit spricht man nicht nur über organisatorische Dinge. Man spricht über Menschen, gemeinsame Erinnerungen und viele Jahre, die einen geprägt haben. Deshalb bin ich froh, dass wir am Ende einen Weg gefunden haben, der für beide Seiten nachvollziehbar ist und dem Verein die Möglichkeit gibt, nach vorne zu schauen.
Matthias, gab es zwischen Dir und der Vereinsführung oder auch mit Sergej Budanow Dissonanzen?
Matthias Geiger: Sergej und ich haben viele Jahre Seite an Seite gearbeitet. Ich habe seine fachliche Kompetenz und seine menschliche Art immer sehr geschätzt. Dass er die Mannschaft jetzt übernimmt, ist deshalb für mich absolut nachvollziehbar. Natürlich gab es in den vergangenen Wochen viele Gespräche mit Philip und Sergej. Nach einer so langen Zusammenarbeit wäre es eher ungewöhnlich gewesen, wenn immer alle derselben Meinung gewesen wären. Wir haben unterschiedliche Blickwinkel auf die Zukunft entwickelt und offen miteinander diskutiert. Wenn ich heute auf diese Zeit zurückblicke, denke ich aber nicht zuerst an die vergangenen Wochen. Ich denke an neun gemeinsame Jahre mit vielen besonderen Momenten. Genau das wird für mich bleiben.
Philip Deinet: Wer eine so lange Zeit nahezu täglich zusammenarbeitet, erlebt Höhen und Tiefen. Wir haben gemeinsam unglaublich viel aufgebaut und waren sicherlich nicht immer derselben Meinung. Das gehört zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit dazu. Die Frage, wie sich das Traineramt mit Matthias‘ beruflicher Verantwortung vereinbaren lässt, beschäftigt uns allerdings nicht erst seit diesem Sommer. Darüber haben wir uns über Jahre immer wieder ausgetauscht. Umso größer ist unsere Anerkennung dafür, mit welchem Einsatz Matthias diese Doppelbelastung getragen hat. Dass wir in dieser Zeit zweimal Vizemeister geworden sind und zweimal nur knapp den Aufstieg in die 2. Bundesliga verpasst haben, macht diese Leistung umso bemerkenswerter. Mit der sportlichen Entwicklung des Vereins sind aber auch die Anforderungen an das Traineramt kontinuierlich gestiegen. Irgendwann muss man sich ehrlich fragen, ob das bisherige Modell auch langfristig noch trägt. Genau darüber haben wir in den vergangenen Wochen intensiv gesprochen.
Seht Ihr es als Versäumnis, dass die Entscheidung erst so spät gefallen ist?
Philip Deinet: Ich würde gar nicht sagen, dass sie zu spät gefallen ist. Wir haben eine außergewöhnliche Saison mit einer emotionalen Aufstiegsrunde hinter uns. In dieser Phase hat sich bei uns alles darauf konzentriert, die bestmöglichen Voraussetzungen für Mannschaft, Verein und Fans zu schaffen. Erst danach war überhaupt der Raum da, sich in Ruhe mit der kommenden Saison auseinanderzusetzen. Mit etwas Abstand bewertet man manche Dinge anders. Man schaut nicht mehr nur auf das nächste Spiel, sondern auf die Entwicklung der kommenden Monate. Dabei wurde uns gemeinsam bewusst, dass sich die Voraussetzungen verändert haben und jetzt der richtige Zeitpunkt für einen Neuanfang gekommen ist. Natürlich hätten wir uns alle gewünscht, diesen Weg weiterzugehen. Aber manchmal gehört zu verantwortungsvollem Handeln auch, eine schwierige Entscheidung zu treffen.
Matthias Geiger: Ich glaube nicht, dass irgendjemand bewusst etwas hinausgezögert hat. Während der Aufstiegsrunde waren wir alle komplett auf das sportliche Ziel fokussiert. Erst danach konnten wir uns die Zeit nehmen, offen über die Zukunft zu sprechen. Natürlich wäre es schöner gewesen, wenn wir früher Klarheit gehabt hätten. Aber Gespräche entwickeln sich manchmal anders, als man das am Anfang erwartet. Für mich war wichtig, dass wir bis zum Schluss ehrlich miteinander umgegangen sind. Und deshalb kann ich heute auch mit einem guten Gefühl auf diese Entscheidung schauen.
Habt Ihr bei der Kommunikation der Personalie Fehler gemacht?
Philip Deinet: Wir sind noch mitten im Prozess. Es mussten und müssen viele Menschen informiert und mitgenommen werden. Deshalb wäre es aus meiner Sicht verfrüht, jetzt schon über Fehler zu sprechen. Mit etwas Abstand werden wir die Situation sicherlich noch einmal aufarbeiten. Fest steht aber: Wir haben uns diese Entscheidung alles andere als leicht gemacht. Die vergangenen Wochen haben eine Dynamik entwickelt, die so niemand erwartet hatte. Als Verantwortliche mussten wir überlegen, was langfristig das Beste für den Verein und die Mannschaft ist. Dabei haben wir auch die Erfahrungen aus der Vergangenheit berücksichtigt. Einen Trainerwechsel mitten in der Saison wollten wir unbedingt vermeiden. Deshalb waren wir überzeugt, jetzt zu handeln, statt eine Entwicklung künstlich hinauszuzögern. Das war weder eine einfache noch eine populäre Entscheidung, aber aus unserer Sicht die verantwortungsvollste.
Matthias Geiger: So eine Situation ist für niemanden Routine. Deshalb gibt es im Nachhinein sicherlich Dinge, die man anders bewerten könnte. Ich habe aber nie daran gezweifelt, dass alle Beteiligten das Beste für den TV Gelnhausen wollten. Genauso hoffe ich, dass jeder weiß, wie sehr mir dieser Verein in den vergangenen Jahren am Herzen lag. Deshalb möchte ich heute nicht darüber sprechen, was vielleicht hätte besser laufen können, sondern über das, was wir gemeinsam erreicht haben. Darauf bin ich stolz.
Wäre die Interimslösung mit Sergej Budanow vermeidbar gewesen?
Philip Deinet: Hätte diese Entscheidung viele Monate früher festgestanden, hätte man sicherlich anders planen können. Das lässt sich heute aber nicht mehr ändern. Für uns war sofort klar, dass Sergej die richtige Person ist, um diese Phase zu begleiten. Er kennt die Mannschaft, kennt den Verein und hat gemeinsam mit Matthias maßgeblich an der Entwicklung der vergangenen Jahre mitgewirkt. Deshalb sehen wir diese Übergangslösung nicht als Notlösung, sondern als die beste Möglichkeit, der Mannschaft Stabilität zu geben, bis die langfristige Lösung feststeht.
Matthias Geiger: Ich finde es gut, dass Sergej diese Aufgabe übernimmt. Wir haben viele Jahre eng zusammengearbeitet und ich weiß, wie viel Herzblut er in den TV Gelnhausen investiert. Für die Mannschaft ist das wichtig, weil sie dadurch Kontinuität behält. Ich wünsche Sergej und der Mannschaft von Herzen, dass sie den erfolgreichen Weg fortsetzen.
Bis wann hattest Du Matthias einen Vertrag mit dem TV Gelnhausen, wann wäre dieser regulär ausgelaufen?
Matthias Geiger: Wir haben in den vergangenen Jahren ganz bewusst immer von Saison zu Saison geschaut. Ich habe diese Gespräche immer geschätzt, weil sie ehrlich und offen geführt wurden. Mir war wichtig, Veränderungen in meinem Leben rechtzeitig anzusprechen. Ich wollte keine Zusagen machen, bei denen ich nicht sicher gewesen wäre, sie über eine komplette Saison genauso erfüllen zu können, wie ich es von mir selbst erwartet habe.
Philip Deinet: Genau deshalb haben wir über viele Jahre bewusst nur Jahresvereinbarungen getroffen. Wir haben jedes Jahr gemeinsam geschaut, ob sich dieses außergewöhnliche Engagement weiterhin mit Matthias‘ beruflicher und privater Situation vereinbaren lässt. Dieses vertrauensvolle Miteinander hat unsere Zusammenarbeit über viele Jahre geprägt.
Gab es im Vorfeld Gespräche mit dem Ziel, den Vertrag zu verlängern?
Philip Deinet: Ja, selbstverständlich. Diese Gespräche haben wir wie in den vergangenen Jahren frühzeitig geführt. Bereits im Februar bestand grundsätzlich Einigkeit darüber, die Zusammenarbeit fortzusetzen. Die wesentlichen Rahmenbedingungen waren besprochen und für alle Beteiligten war klar, dass wir unabhängig davon, ob wir den Aufstieg schaffen oder in der 3. Liga bleiben, gemeinsam in die neue Saison gehen wollen. Danach hat sich unser kompletter Fokus auf die Aufstiegsrunde und die organisatorischen Vorbereitungen für eine mögliche Zweitligasaison verlagert. Das hat in dieser Phase alle anderen Themen überlagert.
Matthias Geiger: Natürlich wollte ich zunächst weitermachen. Nach so einer langen gemeinsamen Zeit beendet man eine Zusammenarbeit nicht leichtfertig. Als wir nach Saisonende noch einmal zusammensaßen und über die neue Saison gesprochen haben, haben wir aber gemerkt, dass wir einzelne Themen unterschiedlich bewerten. Das gehört zu einer langjährigen Zusammenarbeit dazu. Entscheidend war für mich, dass wir diese Gespräche offen geführt haben und am Ende eine Lösung gefunden haben, die beide Seiten mittragen können.
Wie hat die Mannschaft auf die Nachricht reagiert?
Philip Deinet: Die Nachricht war zunächst ein Schock. Matthias hat viele dieser Spieler über Jahre begleitet. Einige kennen beim TV Gelnhausen gar keinen anderen Cheftrainer. Umso beeindruckender war der Umgang der Mannschaft mit der Situation. Es gab viele Fragen und viele Gespräche, gleichzeitig aber auch großes Vertrauen. Die Mannschaft hat sehr professionell reagiert und relativ schnell den Blick wieder nach vorne gerichtet. Das spricht für den Charakter dieser Gruppe.
Matthias Geiger: Das Gespräch mit der Mannschaft war wahrscheinlich der emotionalste Moment überhaupt. Wenn man so viele Jahre zusammenarbeitet, entstehen Beziehungen, die weit über den Handball hinausgehen. Deshalb waren diese Gespräche für mich sehr besonders. Umso mehr hat es mich gefreut, dass die Jungs sofort signalisiert haben, den eingeschlagenen Weg weitergehen zu wollen. Ich bin überzeugt, dass diese Mannschaft ihren erfolgreichen Weg fortsetzen wird.
Wie haben die Gesellschafter der TV Gelnhausen Handball GmbH reagiert?
Philip Deinet: Diese Entscheidung hat zunächst viele Fragen aufgeworfen. Das war auch nachvollziehbar. Viele Gesellschafter sind erst seit Kurzem in ihrer Funktion und konnten den Prozess der vergangenen Jahre gar nicht vollständig begleiten. Deshalb war es uns wichtig, die Hintergründe zu erläutern und alle offenen Fragen zu beantworten. Diese Gespräche waren intensiv. Gemeinsam haben wir zunächst verschiedene Möglichkeiten diskutiert, darunter auch einen späteren Übergang. Nach der Abwägung aller Vor- und Nachteile sind wir jedoch gemeinsam zu der Überzeugung gekommen, dass ein klarer Schnitt zum jetzigen Zeitpunkt die verantwortungsvollste Lösung für einen geordneten Trainings- und Spielbetrieb ist. Diese Entscheidung wurde nach vielen Gesprächen gemeinsam getragen. Unabhängig davon bestand und besteht bei allen Einigkeit darüber, welche außergewöhnlichen Verdienste sich Matthias in den vergangenen neun Jahren um den TV Gelnhausen erworben hat.
Matthias Geiger: Ich habe aus den Gesprächen vor allem eines mitgenommen: sehr viel Wertschätzung. Natürlich gibt es bei einer solchen Entscheidung unterschiedliche Sichtweisen und Emotionen. Das ist völlig normal. Umso mehr freue ich mich, dass am Ende der Blick auf das gerichtet wurde, was wir gemeinsam über viele Jahre aufgebaut haben. So möchte ich den TV Gelnhausen auch in Erinnerung behalten.
Bis wann ist mit einer Entscheidung über die neue sportliche Leitung zu rechnen und wie blickt Ihr beide nach vorne?
Philip Deinet: Wir werden uns die Zeit nehmen, die richtige Entscheidung zu treffen. Es geht uns nicht darum, möglichst schnell einen Namen präsentieren zu können, sondern die richtigen Persönlichkeiten zu finden, die sportlich und menschlich zu unserer Mannschaft und unserem Weg passen. Matthias hat gemeinsam mit seinem Trainerteam über viele Jahre eine Mannschaft geformt, die nicht nur erfolgreich Handball spielt, sondern auch unsere Werte lebt. Deshalb suchen wir keine Lösung, die alles verändert, sondern Persönlichkeiten, die diese Entwicklung mit Erfahrung, Empathie und Fingerspitzengefühl fortsetzen. Sollte sich die aus unserer Sicht beste Lösung nicht sofort realisieren lassen, sind wir auch bereit, für eine Übergangszeit einen vernünftigen Kompromiss einzugehen. Entscheidend ist für uns nicht die schnellste, sondern die langfristig beste Lösung. Und eines liegt mir besonders am Herzen: Neun gemeinsame Jahre dürfen nicht mit einer Pressemitteilung enden. Deshalb wird Matthias auf jeden Fall die Möglichkeit bekommen, sich vor unseren Fans zu verabschieden. Das hat er sich mehr als verdient. Für mich ist das ausdrücklich kein Abschied für immer. Ich bin sicher, dass sich unsere Wege irgendwann wieder kreuzen werden. Insgeheim wünsche ich mir sogar, dass Matthias, wenn es ihm seine zeitlichen Kapazitäten erlauben, mittelfristig wieder zum TVG zurückkehrt – ganz gleich in welcher Funktion. Die Tür ist immer offen.
Matthias Geiger: Diese Verabschiedung bedeutet mir unglaublich viel. Ich durfte viele Jahre Spieler und Trainer Teil dieses Vereins sein. Der TV Gelnhausen hat mich geprägt und ich hoffe, dass ich umgekehrt auch Spuren hinterlassen habe. Jetzt braucht es für alle erst einmal etwas Abstand. Ich werde mich in den kommenden Monaten stärker auf meine Familie und meinen Beruf konzentrieren. Aber eines weiß ich ganz sicher: Ich werde dem TV Gelnhausen immer verbunden bleiben. Ich wünsche der Mannschaft, Sergej, Philip und allen Menschen im Verein von Herzen, dass sie die Geschichte weiterschreiben.
Wenn Ihr heute auf die vergangenen neun Jahre zurückblickt: Welcher Gedanke bleibt?
Philip Deinet: Dankbarkeit. Matthias hat den TV Gelnhausen in einer Zeit übernommen, in der wir vieles erst entwickeln mussten. Gemeinsam haben wir Strukturen aufgebaut, junge Spieler weiterentwickelt und den Verein sportlich auf ein neues Niveau geführt. Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass diese Geschichte noch 20 Jahre weitergeht. Aber das schmälert nicht im Geringsten das, was Matthias für den TV Gelnhausen geleistet hat. Dafür werde ich ihm immer dankbar sein.
Matthias Geiger: Wenn ich heute zurückblicke, empfinde ich vor allem Stolz. Nicht nur auf die sportlichen Erfolge, sondern auf die vielen Menschen, mit denen ich diesen Weg gehen durfte. Ich denke an die Mannschaften, an meine Trainerkollegen, an die Ehrenamtlichen, an unsere Fans und an viele Momente, die ich nie vergessen werde. Deshalb gehe ich mit einem guten Gefühl. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das mir der Verein über so viele Jahre entgegengebracht hat, und wünsche dem TV Gelnhausen für die Zukunft nur das Beste.
Befürchtet Ihr vor diesem Hintergrund einen Imageschaden für den TV Gelnhausen?
Philip Deinet: Nein. Ein Verein lebt von Menschen. Und wo Menschen Verantwortung übernehmen, gemeinsam Entscheidungen treffen und mit großer Leidenschaft arbeiten, gehören manchmal auch schwierige Situationen dazu. Ich glaube nicht, dass ein Verein daran gemessen wird, ob solche Entscheidungen getroffen werden, sondern wie man mit ihnen umgeht. Wir haben versucht, verantwortungsvoll zu handeln und gleichzeitig das nicht aus den Augen zu verlieren, was uns über viele Jahre stark gemacht hat.
Matthias Geiger: Ich sehe überhaupt keinen Grund, warum dadurch ein Imageschaden entstehen sollte. Dieser Verein wird von unglaublich vielen Menschen getragen, die jeden Tag mit viel Herzblut ehrenamtlich oder hauptamtlich arbeiten. Das verschwindet nicht durch eine Personalentscheidung. Ich werde den TV Gelnhausen weiterhin mit großem Interesse verfolgen und mich freuen, wenn die Erfolgsgeschichte weitergeschrieben wird. Und ich freue mich schon jetzt darauf, mich noch einmal persönlich von den Fans verabschieden zu dürfen.